UnsVerstehen
Warum greife ich zum Handy, wenn es mir schlecht geht?
Welche Bedürfnisse versuche ich über Social Media zu erfüllen?
Wie erkenne ich Manipulation, Grenzüberschreitungen oder digitale Gefahren?
Mit diesen Fragen reflektieren die Schüler:innen ihre digitale Lebenswelt und deren Einfluss auf Gefühle, Selbstbild und Beziehungen. Themen wie Bildschirmzeit, Social-Media-Druck, Vergleichsdynamiken, Cybermobbing, Online-Hass, Grooming, Phishing, Online-Betrug sowie KI-generierte Inhalte werden altersgerecht und faktenbasiert behandelt.
Die Schüler:innen erkennen, wie unangenehme Gefühle durch Bildschirmzeit überdeckt werden können, und entwickeln Strategien, Bedürfnisse direkt und gesund zu erfüllen. Medienkompetenz wird mit emotionaler Selbstregulation verknüpft. Ziel ist es, handlungsfähig, kritisch und selbstbestimmt in digitalen Räumen zu agieren.
Rap- und Beatbox-Elemente können als kreativer Zugang genutzt werden. Eigene Textzeilen oder Statements entstehen freiwillig und helfen, digitale Erfahrungen konstruktiv zu verarbeiten. Optional kann - bei entsprechender Zustimmung - ein gemeinsamer Rapsong aufgenommen oder ein kurzes Video innerhalb der Klasse produziert werden. Kreative Beiträge erfolgen freiwillig und DSGVO-konform.
Durch Diskussion, Fallbeispiele und Reflexion entsteht ein geschützter Raum, der Selbstsicherheit, Resilienz und verantwortungsbewusste digitale Teilhabe stärkt.