Interface Wien
In diesem Workshop nehmen die Teilnehmenden (Cyber-)Mobbing dort unter die Lupe, wo es tatsächlich passiert: im Klassenchat, auf dem Pausenhof, in der Klassengemeinschaft. Statt trockener Theorie geht es um Situationen aus ihrem echten Alltag – und darum, wie aus „nur Spaß“ Ausgrenzung und Mobbing werden kann.
Gemeinsam klären wir: Wo hört Spaß auf, wo fängt Mobbing an? Welche Rollen gibt es bei Mobbing – und wie kommen Schüler*innen da wieder raus? Was kann ich tun, wenn ich betroffen bin, mitmache oder „nur“ zuschaue? Die Teilnehmenden entdecken ihre eigenen Stärken, erproben Handlungsmöglichkeiten und lernen Unterstützungsangebote kennen. So werden sie handlungsfähig, bevor sich festgefahrene Dynamiken in der Klasse bilden.
Im Fokus stehen die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der Verantwortung füreinander. Es werden Kommunikations- und Grenzsetzungskompetenzen gefördert. Besonderes Augenmerk wird auf den Aufbau von Empathie und Selbstwirksamkeit gelegt. Dabei trägt der Workshop auch zum Demokratieverständnis und mentaler Gesundheit bei.
Wir arbeiten interaktiv und praxisnah: mit Aufstellungs- und Rollenspielen, Übungen in Kleingruppen und im Plenum, individuellen Reflexionsphasen und multimedialen Elementen rund um Cyber-Mobbing. Zur Auflockerung, Ressourcenaktivierung und Stärkung der Handlungskompetenz können Übungen wie das selbstbestimmte Nein-Sagen eingesetzt werden. Der Workshop wird in Ablauf und Tempo an die jeweilige Klasse angepasst.