die möwe Kinderschutz gGmbH
Prävention von psychischen Erkrankungen an Schulen
Als psychische Gesundheitskompetenz (auf Englisch „mental health literacy“) wird das Wissen über psychische Krankheiten und deren Entstehung bezeichnet. Mit diesem Wissen fällt es Schüler*innen, Pädagog*innen und Eltern leichter, mögliche Symptome wie Niedergeschlagenheit, Rückzug oder erhöhte Irritierbarkeit bei sich selbst und bei anderen einzuordnen. Das senkt die Stigmatisierung und fördert einen offenen Umgang mit psychischen Belastungen.
Gleichzeitig sollten schulnahe Personengruppen mit bestehenden Hilfsangeboten vernetzt werden. Die Hemmschwelle, sich selbst professionelle Hilfe zu holen, wird dadurch gesenkt. Aber auch die Entwicklung anderer persönlicher Fähigkeiten wie Beziehungs- und Konfliktfähigkeit oder Emotionsregulation fördern die Resilienz.
Angebote der möwe Akademie zur Förderung von Kinder- und Jugendgesundheit
Neben der therapeutischen und psychosozialen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen nach Gewalterfahrungen in unseren Kinderschutzzentren, arbeitet die möwe mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, um
- über die Entstehung von psychischer Krankheit aufzuklären,
- die individuelle Resilienz von schulnahen Personengruppen zu stärken und
- um strukturelle Veränderungen anzustoßen, die ein gesundheitsförderndes Umfeld schaffen.