Netzwerk für Demokratie und Courage Österreich
Wie hängen soziale Ungleichheit und Erfahrungen mit Ungerechtigkeit mit Klassismus zusammen? Nicht alle haben die gleichen Chancen, doch woran liegt das? In diesem Workshop werden die Teilnehmenden ausgehend von eigenen Erfahrungen mit Ungerechtigkeit dafür sensibilisiert, dass soziale Ungleichheit kein Einzelverschulden ist. Vielmehr geht es darum zu erkennen, dass Menschen unterschiedliche Zugänge zu gesellschaftlichen Ressourcen haben. Durch unterschiedliche Methoden wie Rollenspiele, einem Quiz oder Gruppenarbeiten - und Diskussionen erarbeiten sich die Teilnehmenden gemeinsam ein Verständnis für Gleichheit und Gerechtigkeit. Die Auswirkungen von Konkurrenz auf das emotionale Wohlbefinden werden beleuchtet und die Macht des richtigen Mind-Sets von Einzelnen als Schlüssel zum Erfolg in Frage gestellt. Hinzugestellt wird die Idee von Kooperation und solidarischer Fürsorge, die Stress, Leistungsdruck und geringem Selbstwertgefühl entgegenwirken kann. Es werden gesellschaftliche Bilder über Menschen, die durch (vermeintliche) Merkmale wie Bildung, Beruf oder Vorlieben in Gruppen eingeteilt werden, thematisiert und problematisiert. Abschließend erweitern die Teilnehmenden ihre eigenen Grenzen gegen Ungerechtigkeit und überführen die Erfahrung in eine spielerische Auseinandersetzung mit gelebter Solidarität.