Erzählraum
Homo Puppy statt Homo Oeconomicus – warum ein positives Menschenbild wirkt
Ausgehend von Rutger Bregman und seinem Buch Im Grunde gut geht es um eine zentrale These: Wir sind lange mit einem sehr negativen Menschenbild unterwegs gewesen (egoistisch, machtgierig, lustgetrieben) – und dieses Bild beeinflusst, wie wir streiten, wem wir vertrauen und wie wir uns selbst sehen. Bregmans Gegenentwurf („Homo puppy“) öffnet einen anderen Blick: Menschen sind oft kooperativer und beziehungsfähiger, als wir gelernt haben zu erwarten.
Ziele: Die Teilnehmenden reflektieren ihr eigenes Menschenbild, erkennen, wie schnell Misstrauen zu Abwertung, Konflikten und Rückzug führt, und lernen 2–3 konkrete Schritte für eine faire Diskussions- und Konfliktkultur (Zuhören, Nachfragen statt Unterstellen, Grenzen ohne Abwertung). Gleichzeitig stärkt das Format Selbstwirksamkeit und emotionale Resilienz, weil die Wirksamkeit des eigenen Menschenbilds erfahren wird.
Methoden: kurze Impulse aus dem Buch, Skalen/Check-ins („Wie sehr traue ich Menschen?“), Dilemma-Fälle aus Schule/Alltag/Online, Perspektivwechsel, kooperative Mini-Übungen, Satzstarter für respektvolle Diskussionen sowie ein kleines Transfer-Experiment („1 Woche: einmal nachfragen statt urteilen“) mit persönlichem Mini-Plan.