Failstunde - Für eine positive Fehlerkultur!
Herzklopfen, schneller Atem, Schweiß.
Wut, Scham, Angst, Stress.
So kann sich ein Fehler anfühlen.
Man hat versagt und sich selbst oder andere enttäuscht.
Was passiert, wenn wir unseren eigenen Erwartungen nicht gerecht werden?
Wir tragen ein unsichtbares Regelbuch mit uns herum in dem wir selber definieren, wie wir sein sollten, was wir können müssten, was andere von uns erwarten. Wenn wir diese Erwartungen nicht erfüllen, meldet unser Gehirn einen „Fehler". Häufig reagieren wir mit Scham, Resignation, Verleugnung, Selbstzweifeln, Versagensangst oder Rückzug. Schnell können wir in eine Spirale aus Ängsten, Stress und Überforderung geraten.
In der Failstunde setzen wir mit theaterpädagogischen Methoden hier an: Wir wechseln die Perspektive und begreifen Fehler nicht als persönliches Scheitern, sondern als wertvolle Lernchancen und ermächtigen uns, gesund und konstruktiv mit ihnen umzugehen.
Ziele:
Wir lernen, schwierige Gefühle zu benennen, zu verstehen und konstruktiv zu regulieren.
Stress, Angst und Leistungsdruck abbauen: Wir enttabuisieren Fehler, fördern Selbstermächtigung und erarbeiten Lösungsstrategien
Methodik: Partizipativ, mutig und ehrlich
Perspektivwechsel durch Theaterspielen
Improvisationsübungen um gesunden Fehlerumgang zu üben
Gruppendynamische Übungen um gemeinsam Fehler zu machen und das zu feiern
Verständnis, Tatendrang, Neugier, Selbstvertrauen,
So kann sich ein Fehler auch anfühlen.
Man hat etwas Neues gewagt und sich selbst oder andere inspiriert.