Workshopreihe "Schalom und Salam - Szenen des Friedens"
In diesem theaterpädagogischen Workshop setzen sich Schülerinnen altersgerecht mit starken Gefühlen wie Wut, Trauer und Ohnmacht auseinander und lernen, diese konstruktiv zu verstehen und zu kanalisieren. Ausgangspunkt ist eine gelebte interkulturelle Freundschaftsgeschichte der Trainer*innen sowie die Frage, wie Kinder und Jugendliche mit wahrgenommenen Ungerechtigkeiten und gesellschaftlichen Spannungen – etwa im Kontext globaler Konflikte wie dem Nahostkonflikt – umgehen können.
In einer klaren Abfolge aus Körper- und Atemübungen, Achtsamkeitssequenzen, szenischem Spiel und dialogischen Reflexionsphasen erfahren die Teilnehmenden, dass alle Gefühle legitim sind und als Wegweiser zu Bedürfnissen verstanden werden können. Wut wird als Kraft der Veränderung, Ohnmacht als Signal für fehlende Handlungsspielräume betrachtet. Durch körperliche Zugänge, Bewegung und kreative Ausdrucksformen kommen die Schüler*innen ins Tun, entdecken eigene Ressourcen und entwickeln Motivation sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten.
Der Workshop stärkt emotionale Kompetenz, Resilienz, Selbstwirksamkeit und Empathiefähigkeit, fördert Demokratieverständnis und unterstützt eine inklusive, solidarische Klassenkultur. Das Modul kann einzeln oder als abschließender Teil der Workshopreihe „Schalom und Salam – Szenen des Friedens“ gebucht werden.