Reschpekt
Der 4-stündige Workshop stärkt Diversity-Kompetenzen von Jugendlichen (14–20) aus unterschiedlichen Schultypen. Im Mittelpunkt stehen Selbstreflexion, Perspektivenvielfalt und das Erkennen von Vorurteilen und Diskriminierung in ihren Lebenswelten. Die Jugendlichen setzen sich damit auseinander, wie Stereotype und Vorurteile entstehen, was Diskriminierung (Rassismus, Sexismus, Homophobie, Islamfeindlichkeit etc.) ist und wie solidarisches, respektvolles Handeln möglich wird – in Schule, Freizeit und digitalen Räumen.
Der Workshop beginnt mit der Übung „Die Geschichte meines Namens“, die Identität, Zugehörigkeit und Vielfalt sichtbar macht. Ein kurzer Input und Video führt in die Mechanismen von Vorurteilen und Diskriminierung ein. Mit dem Identitätsmolekül reflektieren die Jugendlichen ihre eigenen Zugehörigkeiten und diskutieren in Gruppen, wie diese ihr Leben prägen und wo sie auch mit Vorurteilen kämpfen müssen. In der Methode.
Die Übung „Ein Schritt nach vorne“ macht soziale Ungleichheit und strukturelle Diskriminierung erfahrbar. Danach lädt das Positionsbarometer „Ist das schon Diskriminierung?“ dazu ein, reale Fälle aus der Lebenswelt der Jugendlichen zu diskutieren, Position zu beziehen und Perspektiven zu wechseln.Ein weiterer Input zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf: Was ist Zivilcourage? Was tun bei Diskriminierung? In einer abschließenden Gruppenarbeit erarbeiten die Jugendlichen Handlungsoptionen für bestimmte Situationen und stellen diese vor.