D!SRUPT - Verein zur diskriminierungs- und rassismuskritischen Bildungsarbeit
Der Workshop bietet eine machtkritische Auseinandersetzung mit Sexismus als gesellschaftlichem Strukturproblem. Ausgangspunkt ist die gemeinsame Klärung zentraler Begriffe wie Sexismus, Feminismus, Patriarchat, Macht und Privilegien. Darauf aufbauend wird analysiert, wie geschlechtsspezifische Machtverhältnisse historisch entstanden sind und sich bis heute in Institutionen, Sprache, Medien, Arbeitswelt und Alltagspraktiken fortschreiben.
Ein besonderer Fokus liegt auf intersektionalen Perspektiven: Der Workshop macht sichtbar, wie Sexismus mit anderen Diskriminierungsformen wie Rassismus oder Klassismus verwoben ist. Neben der kritischen Auseinandersetzung mit weißem, eurozentrischem Feminismus werden Schwarze und intersektionale feministische Ansätze einbezogen. Ergänzend werden alltagsnahe Zugänge wie Mikro-Feminismus sowie aktuelle Erscheinungsformen von Sexismus in Social Media, Popkultur und digitalen Räumen thematisiert.
Der Workshop ist dialogisch und partizipativ gestaltet. Kurze theoretische Inputs werden mit Reflexionsübungen, Gruppenarbeiten, Medienanalysen und Quizformaten kombiniert. Ziel ist es, einen Lernraum zu schaffen, in dem kritische Reflexion möglich ist.
Der Workshop stärkt das Verständnis von Sexismus als strukturellem Machtverhältnis und befähigt die Teilnehmenden, sexistische Muster zu erkennen, zu hinterfragen und feministische Handlungsmöglichkeiten im eigenen Alltag, im Bildungs- und Arbeitskontext sowie im digitalen Raum umzusetzen.