Demokratiezentrum Wien
Demokratie ist mehr als eine Staatsform. Sie zeigt sich auch darin, wie eine Gesellschaft mit Vielfalt umgeht und wie gut die Rechte aller in ihr lebenden Menschen geschützt werden. In diesem Workshop setzen sich Teilnehmende mit Demokratie als Lebensform auseinander und erproben, das Poltische im Privaten zu erkennen. Außerdem beschäftigen sie sich mit Normen bezüglich geschlechtlicher und sexueller Vielfalt innerhalb demokratischer Systeme. Im Sinne einer Gewaltprävention wird thematisiert, welche Konsequenzen Sexismus, Homo- und Transphobie auf die demokratische Teilhabe der Betroffenen haben können und wie dem handlungsorientiert entgegengewirkt werden kann. Dabei legen wir großen Wert darauf, die vielfältigen Lebensrealitäten der Teilnehmenden zu berücksichtigen, deren Privatsphäre zu schützen und diskriminierungssensible Sprache zu verwenden. Methodisch bedienen wir uns an Assoziations-, Reflexions- und Diskussionsübungen sowie einer Memory-Übung zur Erarbeitung relevanter Begriffe. Ziel des Workshops ist es, das Demokratieverständnis der Teilnehmenden zu vertiefen, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt als gesellschaftliche Realität sichtbar zu machen, diesbezügliche Normen kritisch zu reflektieren und Teilnehmende in ihrer Urteils- und Handlungskompetenz zu stärken. Der Workshop wirkt sexistischen, homo- und transphoben Einstellungen entgegen und unterstützt Jugendliche darin, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen.