Failstunde - Für eine positive Fehlerkultur!
Was passiert, wenn die Welt nicht so „funktioniert“, wie wir es gelernt haben? Oft begegnen wir anderen Menschen mit einem unsichtbaren Regelbuch im Kopf. Wir haben Erwartungen an Herkunft, Aussehen, Kultur oder Religion. Wenn jemand diese Erwartungen nicht erfüllt, meldet unser Gehirn einen „Fehler“. Die Folge: Wir reagieren mit Ablehnung, Misstrauen oder Ausgrenzung. In der Failstunde drehen wir den Spieß um: Wir begreifen Diskriminierung und Rassismus als Fehlinterpretationen unserer Sozialisierung und lernen, diese aktiv zu korrigieren.
Ziele des Workshops
- Sozialisierung unter die Lupe nehmen: Wir untersuchen, welche „Normalitäts-Filter“ wir durch Erziehung und Medien unbewusst übernommen haben.
- Fehlertoleranz erhöhen: Wir lernen, das Unbekannte nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung zu begreifen.
- Empathie & Mündigkeit: Wir stärken die Fähigkeit, Vorurteile (insb. Rassismus und Körperbilder) im Alltag zu erkennen und ihnen respektvoll entgegenzutreten.
Methodik: Partizipativ, mutig und ehrlich
- Perspektivwechsel durch Theater spielen
- Gruppenspiele zu Vorurteilen und die Angst vor dem Unbekannten
- Gemeinsam scheitern und das feiern
- "Regelwerk" für empathisches Miteinander finden als Zusammenfassung des Workshops
"Menschsein heißt, fehlerhaft und vielfältig zu sein. Wer lernt, den 'Fehler' im eigenen Weltbild zu akzeptieren, schafft Raum für echte Begegnung."