Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)
Im Workshop-Format „Handlungsspielräume erkennen“ setzen wir uns mit Personen und Gruppen auseinander, die während des Nationalsozialismus Widerstand geleistet haben. Dabei werden gemeinsam unterschiedliche Formen des Widerstands analysiert, ebenso wie die Bedingungen, unter denen es möglich war, sich zu widersetzen. Im Fokus stehen unter anderem die „Schlurfs" und die „Mischlingsliga“. Im Zuge dessen ist die Frage leitend, was wir in der Gegenwart von Menschen lernen können, die in einer Diktatur Widerstand geleistet haben. In weiterer Folge werden die grundlegenden Unterschiede zwischen einem demokratischen und einem diktatorischen System erarbeitet. Dabei geht es etwa um die Frage, wie Freiheiten, Rechte und Handlungsmöglichkeiten in einer Demokratie zur gesellschaftlichen und politischen Mitbestimmung und demokratischer Vielfalt genutzt werden können. Zuletzt widmet sich der Workshop aktuellen demokratischen Aushandlungsprozessen von Wahlen bis Protest und dem Aspekt, dass auch in Demokratien Rechte erstritten werden mussten und müssen. Dabei stellen wir uns außerdem die Frage, wo die Grenze zu antidemokratischen Denk- und Handlungsweisen liegt.