ZeMIT - Zentrum Migration Integration Teilhabe gGmbH
In diesem Workshop wird das Klassenzimmer zum offenen Meer – ein Raum für echtes Resilienz-Training. Als Kapitäne ihres eigenen Lebens erfahren die Schüler:innen, wie sie auch bei sozialem „Gegenwind“ stabil bleiben. Wir thematisieren direkt und haptisch die Dynamiken von Mobbing und Ausgrenzung, ohne dabei den Zeigefinger zu heben.
Die Schwerpunkte auf See:
Sog-Resilienz: Im „Bänder-Sog“ erleben die Kinder physisch, wie Gruppendruck an ihnen zerrt. Sie trainieren, den „Bauch-Alarm“ zu aktivieren, wenn sie merken, dass andere versuchen, ihr Steuer zu übernehmen.
Das In/Out-Gefühl: Wir dekonstruieren die Mechanik von Ausgrenzung. Wer darf in die „VIP-Zone“ und wer bleibt draußen? Wir machen das schmerzhafte Gefühl des „Out-Seins“ besprechbar und zeigen, wie schnell soziale Lockmittel (wie die „Sirenen“) dazu führen, dass wir unsere eigenen Werte verraten.
Solidarität als Schutzwall: Gemeinsam flechten wir aus vielen einzelnen Fäden ein massives Sicherheits-Tau. Es steht für eine Klassengemeinschaft, die Mobbing keinen Platz bietet. Die Kinder lernen: Ein starkes „Wir“ schützt das „Ich“.
Am Ende baut jedes Kind seinen persönlichen Werte-Kompass. Er ist das handfeste Werkzeug für den Alltag, um bei Manipulation und Ausgrenzung standhaft zu bleiben und die Hand sicher am eigenen Steuer zu behalten.
Der Workshop ist für Seefahrer und Pirat:innen zwischen 8 und 11 geeignet.