SCENOR
Extremistische Akteur*innen nutzen digitale Technologien, um junge Menschen gezielt mit radikalen Botschaften zu erreichen, oft eingebettet in scheinbar harmlose Inhalte. Hassrede, abwertende Zuschreibungen, polarisierende Bilder und emotionalisierende Erzählweisen prägen viele Inhalte, mit denen junge Menschen in sozialen Medien konfrontiert sind. Der Workshop behandelt Fragen wie: Welche Narrative und Bilder werden genutzt? Welche Rolle spielen Influencer und soziale Medien? Wie funktioniert Online-Radikalisierung und welche Folgen hat Hassrede?
Ziel ist es, die Medienkompetenz und Online-Resilienz der Schüler*innen zu stärken. Sie lernen, problematische Inhalte zu erkennen, deren Wirkung zu reflektieren und angemessen damit umzugehen. Im Mittelpunkt stehen Selbstwirksamkeit, der Umgang mit Emotionen sowie demokratiekonforme Formen der Auseinandersetzung mit Konflikten. Vermittelt werden Pluralismus, Gleichberechtigung und Menschenrechte als Gegennarrative.
Zu den angewendeten Methoden zählen:
• Diskussionen und gemeinsame Analysen altersgerecht ausgewählter Multimedia-Materialien, darunter Beispiele für Hassrede, problematische Postings, Videos und Influencer-Inhalte aus sozialen Medien. Die Auswahl kann an aktuelle Themen aus Klasse oder Schule angepasst werden.
• Ein eigens entwickeltes Videospiel zu Hassrede (Hate Hunters, mit kleinem Wettbewerb) sowie eine kreative Gruppenübung zur visuellen Kategorisierung und Reflexion von Social-Media-Postings.