High5 - Beziehung. Respekt. Verantwortung.
Viele Jugendliche erleben Situationen, in denen „etwas nicht okay ist“: abwertende Sprüche, Ausgrenzung, Druck in der Gruppe oder Hass im Netz. Oft bleibt Unsicherheit: Soll ich reagieren – und wenn ja, wie, ohne mich zu gefährden?
Der Workshop stärkt Mut und Zivilcourage als alltagsnahe Kompetenzen und fördert Zuversicht als realistische Haltung: Handeln kann sinnvoll sein, auch wenn Wirkung nicht sofort sichtbar wird.
Schwerpunkte:
• Mut im Alltag: Situationen einschätzen, Risiken abwägen, Grenzen erkennen.
• Zivilcourage ohne Selbstgefährdung: praxistaugliche Optionen (indirekt intervenieren, Verbündete suchen, Hilfe holen, zeitversetzt reagieren, melden).
• Zuversicht & Selbstwirksamkeit: kleine Schritte, soziale Unterstützung und geteilte Verantwortung sichtbar machen – als Basis respektvollen Zusammenlebens.
Methoden: Interaktiv und niedrigschwellig: Dilemma-Fälle aus der Lebenswelt, Kleingruppenarbeit, Optionen-Check, kurze Experimente, Skalierungen/Visualisierungen, Videoimpulse sowie Reflexion und Transfer.
Ziel ist, dass Teilnehmende konkrete Handlungsoptionen benennen und (für sich) einen persönlichen nächsten Schritt formulieren können. Bei Bedarf: kurze Anti-Stress- und Cool-down-Übungen. Optional (gruppenpassend): Sprach-Werkstatt mit alltagstauglichen Interventionssätzen.