Friedensbüro Salzburg
Junge Menschen nutzen den digitalen Raum, Social Media und Angebote rund um KI sehr intensiv. Dabei kommen sie auch in Kontakt mit verschiedenen Formen von Gewalt: Cybermobbing, Belästigung, Hate Speech oder Verletzung des Rechts am eigenen Bild, um nur einige zu nennen.
Bei diesem Workshop erkunden wir zunächst unsere eigene Wahrnehmungen im digitalen Raum. Wo sind wir unterwegs? Welche digitale Angebote machen Spaß, ermöglichen Vernetzung und Beteiligung, bringen uns nützliche Informationen? Umgekehrt aber auch: Welche digitalen Angebote machen keinen Spaß, wo orten wir Hass und Gewalt? Welche Inhalte sind uns unangenehm?
In einer nächsten Phase arbeiten wir gemeinsam daran, die Formen der Gewalt zu benennen, einzuordnen, und als Unrecht zu erkennen. Anhand von praktischen, aktuellen Beispielen diskutieren wir folgende Fragen: Wie ist es dazu gekommen? Welche Auswirkungen hat das auf die betroffene Person und ihr Umfeld? Welche Rolle spielen verschiedene Plattformen und ihre Funktionsweisen? Welchen Beitrag liefern KI Anwendungen?
Abschließend geht es um Zivilcourage: Was tun, wenn man selbst betroffen ist von einem digitalen Übergriff? Was tun, wenn es im Klassen-Chat zu Hassbotschaften kommt? Welche Handlungsmöglichkeiten haben Personen in verschiedenen Rollen? Welche Unterstützung steht zur Verfügung?
Unser Ziel: Zu üben, in der digitalen Zivilgesellschaft sicher & gewaltfrei unterwegs zu sein und als aktive (junge) Bürger*innen diese mitzugestalten.