Jüdisches Museum Hohenems
Vielfalt ist längst Realität – auch in Vorarlberg. Dennoch werden ethnische, kulturelle, religiöse und soziale Unterschiede sowie von der Norm abweichende sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten häufig als Problem wahrgenommen. Gerade junge Menschen erfahren aufgrund von Merkmalen, die sie sich meist nicht ausgesucht haben, Ausgrenzung und Diskriminierung. Das verdeutlicht, wie tief Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft verankert sind.
In diesem Workshop schaffen wir einen Raum, in dem Teilnehmende gemeinsam über Fragen von Identität(en), Zugehörigkeit und sozialen Ungleichheiten in der Gesellschaft reflektieren können. Wir gehen dabei über das reine „Betroffensein“ hinaus und überlegen, wie Schule und Gesellschaft gestaltet sein müssten, damit alle Menschen ohne Angst verschieden sein können.
Gemeinsam entwickeln wir ein Bild einer diskriminierungskritischen Gesellschaft – eine Gesellschaft, in der Personen sich nicht wegen ihres „Anders-Seins“ fürchten müssen, in der Solidarität gelebt wird und Diskriminierungserfahrungen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Dieser Workshop bietet Ihnen praxisnahe Impulse, um Vielfalt im Schulalltag aktiv zu gestalten und ein respektvolles, inklusives Miteinander zu fördern.