Granatapfel Kulturvermittlung
Wie sieht jüdisches Leben heute aus?
Welche jüdischen Geschichten sind in unserer Region noch spürbar?
Was können wir aus Verfolgung, Widerstand und Überleben für ein demokratisches Zusammenleben lernen?
tacheles reden ist ein Vermittlungsprogramm zur Antisemitismusprävention mit besonderem Fokus auf lokale Erinnerungs- und Gedenkkultur. Ausgangspunkt sind regionale jüdische Lebensgeschichten (auch außerhalb urbaner Zentren), die Geschichte greifbar machen. Biografische Zugänge schlagen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und fördern Empathie sowie kritische Reflexion.
Der Workshop vermittelt die Bedeutung jüdischer Kultur, Religion und Tradition für die österreichische Geschichte und Gesellschaft. Lokale Ereignisse, Erinnerungsorte und persönliche Geschichten zeigen, dass jüdisches Leben Teil regionaler Geschichte und Gegenwart ist.
Methodisch arbeitet „tacheles reden“ partizipativ, dialogisch und zielgruppensensibel. Eingesetzt werden Stationenbetrieb, Gruppenarbeiten sowie Film-, Bild- und Textmaterialien, die unterschiedliche Zugänge ermöglichen und eigenständiges Lernen fördern.
Ergänzend sind Citywalks und Exkursionen zu Orten lokaler Erinnerungs- und Gedenkkultur möglich, um Geschichte im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.
Ziel des Programms ist es, Antisemitismus entgegenzuwirken, politisches Bildungs- und Demokratieverständnis zu stärken, historisches Bewusstsein zu fördern und ein respektvolles, demokratisches Zusammenleben zu unterstützen.