safer spaces - Fachstelle für sexuelle Bildung und Gewaltprävention
In unserem Workshop erarbeiten wir gemeinsam mit den jungen Menschen, was es bedeutet, die eigenen Grenzen zu kennen und die Bedürfnisse anderer Menschen zu wahren. Konsens ist dabei das zentrale Stichwort. Wie gestalten wir ein Miteinander, in dem es uns allen gut geht? Was braucht jede einzelne Person, um sich wohl zu fühlen? Was gibt mir Sicherheit und Zugehörigkeit?
Unsere Workshops sind auch als Gewaltprävention zu verstehen. Viele Grenzverletzungen entstehen durch fehlende Kommunikation, Unsicherheit oder mangelndes Bewusstsein für Grenzen. Durch die aktive Auseinandersetzung mit Konsens können solche Dynamiken frühzeitig erkannt und verhindert werden.
In einem geschützten Rahmen lernen Teilnehmende, eigene Bedürfnisse und Grenzen klar zu kommunizieren und die Grenzen anderer zu respektieren. Dies fördert Verantwortungsbewusstsein, Empathie und einen achtsamen Umgang miteinander.
Ziel der Workshops ist es, Konsens als gelebte Praxis zu verankern und so präventiv zu einer Kultur beizutragen, die Sicherheit, Selbstbestimmung und Vertrauen stärkt.
Methoden: Körperschema malen; Selbstreflexion; Grenzen austesten(aufeinander zugehen)
Die Methoden fördern Körperbewusstsein und unterstützen Teilnehmende dabei, eigene Grenzen wahrzunehmen. Durch praktische Übungen lernen sie, wie sich Grenzen körperlich anfühlen, wie Konsens erfragt wird und wie ein klares Nein kommuniziert werden kann. Ergänzend erhalten sie Übungen für zu Hause, um das Gelernte weiter zu vertiefen