Ali Dönmez e.U.
Der Workshop „In der Schule wird Deutsch gesprochen!“ setzt sich mit Mehrsprachigkeit, (sprachlicher) Diversität und sprachbezogener Diskriminierung im schulischen Alltag auseinander. Sprache wird dabei nicht ausschließlich als Kommunikationsmittel verstanden, sondern als eng mit Biografie, Familie, Emotion und Selbstbild verbunden. Der Workshop geht bewusst über vereinfachende Narrative wie „Mehrsprachigkeit ist ein Schatz“ hinaus und thematisiert auch Vorurteile zu Mehrsprachigkeit.
Der Workshop ist dialogisch, interaktiv und partizipativ aufgebaut. Persönliche Beiträge der Schüler*innen erfolgen ausschließlich auf freiwilliger Basis. Emotionale Sicherheit und ein respektvoller Umgang haben jederzeit Vorrang.
Zentrale Methoden:
Bewegungsaufstellung („Entweder - oder“) zu alltagsnahen Aussagen, um Gemeinsamkeiten / Unterschiede sichtbar zu machen
Sprachenporträts
moderierte Plenumsphasen und Gruppendiskussionen zu Vorurteilen über Mehrsprachigkeit
Ziele des Workshops sind:
Sensibilisierung für sprachliche Vielfalt
Reflexion von Vorurteilen im Zusammenhang mit Mehrsprachigkeit
Stärkung von Selbstreflexion, Empathiefähigkeit und Perspektivenwechsel
Der Workshop richtet sich an Schüler*innen ab der Sekundarstufe I und ist für Gruppen bis maximal 30 Teilnehmerinnen konzipiert.