Schalom und Salam - Szenen des Friedens. Verein für pädagogische und kulturelle Friedensarbeit
In diesem theaterpädagogischen Workshop erleben Schülerinnen Friedenserziehung nicht abstrakt, sondern praktisch und dialogisch. Ausgangspunkt ist die gelebte jüdisch-arabische/muslimische/persische Freundschaft der Trainer*innen, die zeigt, dass Dialog, Empathie und Menschenrechte gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen verbindend wirken. In einem sicheren Raum finden Fragen zu Krieg, Ungerechtigkeit und Zusammenleben ebenso Platz wie Gefühle von Angst, Wut oder Ohnmacht.
Durch Achtsamkeits- und Körperübungen, Emotionsarbeit sowie szenischem Spiel lernen die Teilnehmenden, Gefühle wahrzunehmen, zu reflektieren und konstruktiv zu kanalisieren. Theaterpädagogische Methoden, Rollenspiele und immer wiederkehrende reflexive Phasen fördern Perspektivwechsel, Empathiefähigkeit und kritisches Denken. Dabei setzen sich die Schülerinnen auch mit der Frage auseinander, welche Verantwortung jeder Einzelne für ein friedliches Miteinander trägt, wie Frieden im Inneren gestärkt werden kann und welchen konkreten Beitrag jede Person im eigenen Alltag zum Frieden leisten kann.
Der Workshop stärkt Selbstwirksamkeit, Demokratieverständnis, Inklusion und Respekt vor Vielfalt. Die Schülerinnen erfahren, dass unterschiedliche Narrative nebeneinander bestehen können und dass jeder aktiv zu einem friedlichen, solidarischen Miteinander beitragen kann. Ein strukturierter Ablauf mit Reflexionsphasen unterstützt nachhaltigen Transfer in den Schulalltag.