Verein Amazone
Grenzüberschreitungen, Ausgrenzungen, Beleidigungen, Belästigungen oder blöde Anmachen sind für viele Jugendliche Alltagsrealität – besonders für Mädchen* und junge Frauen*. Gewalterfahrungen in Beziehungen oder Übergriffe im öffentlichen Raum sind keine Seltenheit. Der Workshop denkt Gewaltformen mit strukturellen Aspekten zusammen und betrachtet Gewalterfahrungen aus geschlechtsspezifischer Perspektive. Ziel des Workshops ist es, eigene Grenzen wahrzunehmen, sich zu behaupten und sich für andere Personen zivilcouragiert stark zu machen.
Inhalte und Methoden werden an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst.
Der Workshop wird folgendermaßen umgesetzt:
• Anerkennung von Vielfalt, Förderung von Meinungsvielfalt
• Bezugnahme auf jugendliche Lebensrealitäten in Beispielen, Methoden etc.
• Perspektivenerweiterung
• Vielfältige, entwicklungspsychologisch adäquate Methoden und Materialien, von Fachfrauen* gemeinsam mit Jugendlichen konzipiert
• Transparenz in Haltung und Abläufen
• Zielgruppen- und Prozessorientierung
• individuelle Bedürfnisse von Jugendlichen im Fokus
• Freiwilligkeit
• Gerechte und inklusive Sprache
• Schweigepflicht, Mädchen- und Jugendparteilichkeit
• Reflexion und Evaluierung