Theater für alle - Verein zur Förderung theaterpädagogischer Aktivitäten für alle Generationen
Durch die Auseinandersetzung mit Normen und Regeln der Gesellschaft wird ein gesellschaftliches Mitgestalten angeregt. Im Theaterspiel hat man die Möglichkeit, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, Reaktionen auszuprobieren und innerhalb eines geschützten Rahmens durchzuspielen. Dies ermöglicht verschiedene Perspektiven einzunehmen und sich so in die Gefühlswelt der/des Anderen hineinzuversetzen.
Die Teilnehmenden lernen verschiedene Grenzüberschreitungen kennen (verbale, körperliche und sprachliche Grenzen, Privatsphäre, unangenehme Gefühle, Eigentumsgrenze).
Der Kurs ist nicht belehrend, sondern wertschätzend gegenüber den Teilnehmenden.
Im Workshop lernen die Teilnehmende, sich selbst und andere besser wahrzunehmen, sich mit den Grenzen der eigenen Körperlichkeit auseinander zu setzen, aber auch mit Grenzen umzugehen.Die Methoden ermöglichen es, Konfliktsituationen risikofrei zu erleben, alternative Handlungsstrategien auszuprobieren und die Wirkung von Worten, Körpersprache und Entscheidungen zu reflektieren. Dabei steht das Prinzip der Freiwilligkeit im Vordergrund, sodass alle Schülerinnen auf ihrem individuellen Niveau mitwirken können. Das Projekt berücksichtigt unterschiedliche kulturelle, soziale und sprachliche Hintergründe und unterstützt Lehrkräfte dabei, inklusive, respektvolle und kooperative Lernumgebungen zu fördern. Die praktischen Übungen sensibilisieren für das Thema "Grenzüberschreitungen". Die Reflexion der Szenen soll zur Zivilcourage anregen.