Theater für alle - Verein zur Förderung theaterpädagogischer Aktivitäten für alle Generationen
Dieses theaterpädagogische Konzept sensibilisiert die Teilnehmer:innen für Formen von Diskriminierung im schulischen und gesellschaftlichen Alltag. Durch ästhetisch-praktische Methoden wie Standbilder, Improvisationen und Forumtheater setzen sich die Teilnehmenden aktiv mit Ausgrenzung, Vorurteilen und Machtstrukturen auseinander.
Im Mittelpunkt steht erfahrungsorientiertes Lernen: Die Jugendlichen entwickeln eigene Szenen zu Diskriminierungssituationen, analysieren Rollen- und Machtverhältnisse und erproben alternative Handlungsstrategien. Besonders im Forumtheater werden konkrete Interventionsmöglichkeiten eingeübt, wodurch Zivilcourage und Handlungskompetenz gestärkt werden.
Neben der Förderung von Empathie und Perspektivwechsel unterstützt das Projekt die Reflexionsfähigkeit über eigene Zuschreibungen und gesellschaftliche Normen. Diskriminierung wird dabei nicht nur als individuelles Fehlverhalten, sondern als strukturelles Phänomen thematisiert.
Das Projekt schafft einen geschützten Raum für Austausch, fördert soziale Kompetenzen und leistet einen Beitrag zur demokratischen Bildung und Präventionsarbeit im Schulkontext.