D!SRUPT - Verein zur diskriminierungs- und rassismuskritischen Bildungsarbeit
In diesem Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit der Klimakrise als gesellschaftliche Krise auseinander, die eng mit Fragen von Demokratie, globaler Ungleichheit und Menschenrechten verbunden ist. Der Workshop wurde bereits in unterschiedlichen schulischen Kontexten erfolgreich durchgeführt und knüpft bewusst an die Lebensrealität der Jugendlichen an.
Der Einstieg erfolgt über eine visuelle Bildanalyse, die Perspektivenvielfalt sichtbar macht und Raum für die Reflexion von Zuschreibungen und Stereotypen eröffnet. In einer weiteren Methode analysieren die Teilnehmenden eigene Alltagsgegenstände hinsichtlich Ressourcen, Produktionsbedingungen und Lieferketten. So werden globale Zusammenhänge konkret erfahrbar.
Ein Input zu historischen Entwicklungen, insbesondere zum europäischen Kolonialismus und seinen bis heute wirksamen Strukturen, schafft entsprechendes Hintergrundwissen. Mit aktuellen Beispielen aus Medien, Politik, Aktivismus und Wirtschaft werden unterschiedliche Positionen zu Klimagerechtigkeit diskutiert und Diskussionskultur eingeübt.
Den Abschluss bildet eine Zukunftswerkstatt, in der die Teilnehmenden eigene Vorstellungen einer gerechten, nachhaltigen und solidarischen Gesellschaft entwickeln und konkrete Handlungsmöglichkeiten reflektieren.
Der Workshop arbeitet partizipativ, multiperspektivisch und diskriminierungssensibel. Ziel ist es, Analysefähigkeit, demokratische Werte sowie konstruktive Konfliktbearbeitung im Kontext aktueller Krisen zu stärken.